Fastenzeit oder nur mehr Selbstkontrolle?

Fasten ist so vielfältig geworden, dass man gar nicht auf Einzelheiten eingehen kann.

 

Die christliche Fastenzeit geht vom 14. Februar bis zum 31. März 2018. Wer daran teilnehmen will, kennt sich aus und weiß ganz genau wie er sich verhalten muss.

 

Dann gibt es die selbst auferlegte Fastenzeit, die mir persönlich am besten gefällt. Ganz egal, was man sich selbst an Einschränkung auferlegt, ist gut. Es geht ja darum, auf bestimmte Annehmlichkeiten verzichten zu können, ein klitzekleines oder größeres Suchtverhalten zu bekämpfen. Schließlich entscheiden wir ja über unseren Körper und das was wir wollen, oder? Mich macht es auch außerhalb der Fastenzeit ziemlich ärgerlich, wenn ich merke, ich bin gerade fremdgesteuert. Ich weiss, es ist noch eine Tafel Schokolade im Schrank! In mir taucht der kleine Schweinehund auf und macht sich breit, 'ich brauche jetzt etwas Süßes'. Wer kennt das nicht.... Na ja, und dann diesen kleinen inneren Schweinehund zu bekämpfen ist nicht so einfach. Richtige Machtkämpfe sind dann angesagt:  Ich lasse mich doch nicht unterkriegen, nur weil ich weiss, das noch eine Tafel Schokolade auf mich wartet. Nein, ich will einfach nicht (oder doch?), nein, nein, nein! Ich glaube jeder von euch kennt diesen Kampf.  Ja, ich gebe zu, ich gewinne auch nicht immer mit meinem 'nein, nein, nein...' aber immer öfter!😉

 

In der Fastenzeit ist es einfacher mitzumachen, wenn andere "eisern" sind. Angefangen von "ich gewöhne mir jetzt das Rauchen ab" über "ich verzichte auf Zucker", was übrigens ausgesprochen schwierig ist, denn sogar in der Wurst ist Zucker und im angeblich so gesunden TetraPack Orangensaft ist jede Menge Zucker, bis zu 50%, bis hin zum Verzicht auf Fleisch, ist so ziemlich alles an selbst auferlegten Einschränkungen, vorhanden.

 

Was auch immer ihr für euch plant oder schon mitten drin seid, haltet durch!!!! Ich drücke Euch die Daumen. Ihr seit auf einem guten Weg, bleibt drauf!

 

Wenn Ihr Lust habt, schreibt mir doch, worauf ihr verzichtet, ich würde mich freuen!

 

Eure Jule