Kürbis

 

Der Kürbis stammt eigentlich aus Amerika, genauer genommen aus Südamerika, Mittelamerika und dem südlichen Nordamerika, denn er liebt die Wärme. Im 16. Jahrhundert ist er nach Europa gekommen in den Zeiten der großen Eroberer. Nun ist er auch hier heimisch, wenn auch nicht alle Sorten. Übrigens, es sind nicht alle Sorten essbar. Hier mehr dazu. Es bleiben jedoch genügend essbare Sorten übrig, egal ob große oder kleine Kürbisse oder die weiteren Familienangehörigen wie z.B. die Gurke oder die Zucchini.

 

Er ist weit mehr als zur ein Halloween-Star. Sein Fleisch ist ausgesprochen kalorienarm,

100 g haben lediglich 27 Kalorien. Er enthält Betacarotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium  und Kalium.

Beta-Karotin schützt unsere Zellen vor dem Angriff der freien Radikalen durch seine antioxidativen Eigenschaften.

 

Ausserdem verwenden wir nicht nur das Kürbisfleisch, sondern auch die Kürbiskerne. Sie sind, neben ihrer wertvollen Inhaltsstoffe für unsere Gesundheit, auch der Lieferant für das Kürbiskernöl. Außerdem werden sie gern geröstet, gesalzen und finden in der Küche einen vielfältigen Einsatz oder werden einfach nur geknabbert.

 

Positive Eigenschaften für die Gesundheit:

  • Die antioxidativen Inhaltsstoffe von Kürbiskernen unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers und wehren freie Radikale ab.
  • Empfohlen wird der Verzehr von Kürbiskernen und Kürbiskernöl vor allen Dingen bei Prostataleiden, ebenso wie bei einer gutartigen Prostatavergrößerung. Hier ist die Wirkung sogar wissenschaftlich belegt.
  • Auch auf die Reizblase wirken Kürbiskerne beruhigend. Das Kürbisfleisch enthält viel Wasser und Kalium, deswegen ist es auch harntreibend. Natrium beinhaltet es wenig. 
  • Mit ein paar Kernen ist es jedoch nicht getan. Um eine ausreichende Wirkung zu erhalten muss man mindestens zweimal täglich einen Esslöffel Kürbiskerne essen und zusätzlich Kürbiskernöl zum Anmachen von Salaten nutzen.
  • In der kalten Jahreszeit eignet sich eine Kürbissuppe, mit ein paar Gewürzen, wie Chili und Curry, hervorragend um uns innerlich gut einzuheizen. 

Kürbiskernöl

Aus den Kernen des Ölkürbis wird das hochwertige Öl gewonnen. Es enthält ernährungsphysiologisch wertvolle Fettsäuren, vor allem Linolsäure, eine lebenswichtige, zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. Zusätzlich liefert es in hoher Menge Vitamin E, aber auch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D, die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink.

Kürbiskernöl liefert zudem Phytosterine. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben verschiedene positive Wirkungen auf den Körper, senken unter anderem den Cholesterinspiegel und wirken antioxidativ. Wegen seiner wertvollen, ungesättigten Fettsäuren wird das Öl schnell ranzig und sollte deshalb stets im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

Kürbisse lagern und einfrieren

Kürbisse können im kühlen Keller oder an einem anderen kühlen, aber frostfreien Ort mehrere Monate (bis zu zehn Monate) eingelagert werden und bei Bedarf verarbeitet werden. Angeschnittene Kürbisse sind allerdings je nach Temperatur nur wenige Tage bis 2 Wochen haltbar. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt Ihr Kürbis 3-4 Tage frisch.

Kürbissuppe und Aufläufe lassen sich problemlos einfrieren. Geschälte, angedünstete Kürbiswürfel lassen sich ebenfalls gut einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt verarbeiten. Rohen Kürbis sollte man nicht einfrieren,  er wird dadurch zäh. 

 

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