Zwetschgen

 

Gibt es einen Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen? 

 

Bei Zwetschgen handelt es sich um eine Unterart der Pflaumen. Es gibt weltweit mehr als 2.000 Sorten. Bei uns sind Eierpflaumen, Rundpflaumen, Mirabellen und Zwetschgen am häufigsten zu finden. Pflaumen stammen ursprünglich aus Kleinasien. Von dort wurden sie von den Römern einst nach Europa gebracht. Sie gehören zur Familie der Rosengewächse und zählen zum Steinobst.

Zwetschgen haben ein eher festes Fruchtfleisch, das auch nach dem Erhitzen seine Form behält. Außerdem lassen sie sich im Gegensatz zu Pflaumensorten leichter entsteinen, da sich der Kern gut vom Fruchtfleisch löst.

Die Pflaumen sind rund, blau und im Gegensatz zu den länglichen Zwetschgen saftiger. Daher eignen sich Zwetschgen eher für den Kuchenbelag. Ich glaube jeder hat sich schon einmal geärgert, wenn der Saft vom "Pflaumenkuchen" über den Blechrand gelaufen ist.

Es lohnt sich also auf die etwas später reifen Zwetschgen zu warten. 

 

Was ist beim Kauf zu beachten?

  • Die Früchte sollten fest sein und glänzen
  • Keine zu harten oder grünlichen Früchte kaufen, sie reifen nicht nach, denn sie gehören zu den "nichtklimakterischen Früchten"!!
  • Die Früchte müssen überall prall und glatt sein, auch am Stielansatz, sie sollten also keine Fältchen haben!
  • Auch überreife Früchte solltet Ihr nicht kaufen.

Was ist sonst noch wichtig?

 

Zwetschgen nicht in Plastik verpackt aufbewahren, eine Papiertüte ist deutlich besser. Sie lieben es kühl, daher ist das Gemüsefach im Kühlschrank ein guter Platz.

Nicht lange lagern! Wenn wir sie nicht selbst geerntet haben, wissen wir nicht, wie lange sie schon unterwegs sind.

 

Die Früchte erst kurz vor dem Verzehr abwaschen, denn der weißliche Belag schützt die Zwetschgen vor dem Austrocknen.